Bernd Richter-Schluckebier führt Korbacher FDP in die Kommunalwahl

Korbach(pm). Die Freien Demokraten in Korbach haben ihre Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 aufgestellt und setzen dabei auf Bewährtes und neue Impulse aus der gesamten Stadtgesellschaft. Auf der Liste engagieren sich Menschen aus Kernstadt und Ortsteilen, Jung und Alt sowie Kandidatinnen und Kandidaten mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Angeführt wird die Liste erneut vom 53-jährigen Landwirt Bernd Richter-Schluckebier, der bereits bei der vergangenen Wahl Spitzenkandidat war und seit 10 Jahren dem
Magistrat angehört. Auf den folgenden Plätzen kandidieren Heinz-Dieter Helfer, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, sowie die Stadtverordneten Thomas-
Ludwig Tent und Stefan Rube. Es folgen Marcel Behlen, Tobias Schmidt, Michael Kunz, Florian Figge, Anna Canisius, Robin Richter-Schluckebier, Dr. Friedrich Niederquell, Sandra Schrul und Jochen Rube auf den Plätzen 5 bis 13. „Wir gehen mit einer starken, breit aufgestellten Mannschaft ins Rennen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen wachsen und künftig mit einer größeren Fraktion noch mehr liberale Ideen im Stadtparlament verankern“, betont Spitzenkandidat Bernd Richter-Schluckebier. „Korbach braucht eine Politik, die nicht im Klein-Klein verharrt, sondern
Mut macht, Chancen zu nutzen und neue Wege zu gehen.“ Inhaltlich formulieren die Freien Demokraten klare Erwartungen an eine moderne Stadtverwaltung. „Erstens brauchen wir ein papierloses Rathaus mit vollständig digitalen Verfahren. Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger genauso einfach funktionieren wie Onlinebanking“, erklärt Bernd Richter-Schluckebier.

„Zweitens fordern wir ein KI-Konzept für die Verwaltung, um Abläufe effizienter zu gestalten und perspektivisch mit weniger Personal gute Arbeit leisten zu können. Der Fachkräftemangel zwingt uns ohnehin, Verwaltung neu zu denken.“ Drittens sei eine gute und verlässliche Kinderbetreuung entscheidend für eine funktionierende Stadt. „Wir wollen prüfen, ob die Öffnungszeiten wenigstens einer Kita deutlich ausgeweitet werden können, etwa ab 5 Uhr morgens. Das hilft Eltern, die früh arbeiten müssen, und stärkt den Wirtschaftsstandort Korbach.“ Gleichzeitig üben die Freien Demokraten klare Kritik an der hessischen Landesregierung. „Wiesbaden regiert die Kommunen seit Jahren mit dem goldenen Zügel: Erst werden Mittel entzogen, dann über
Förderprogramme nach Gutdünken wieder verteilt. Das hemmt, statt zu helfen“, erklärt Heinz-Dieter Helfer. „Zudem übertragen Bund und Land den Kommunen immer mehr Aufgaben, ohne für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen. Es muss wieder gelten: Wer bestellt, bezahlt. Geld gehört zuerst in die kommunalen Hände, nicht in die Schubladen der Ministerien. Nur so können Kommunen eigenständig gestalten und echte Verantwortung übernehmen.“